Hunderte von Milliarden an Produktivitätsgewinnen
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Wahrnehmung:
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| Die Produktivitätsgewinne, die mit Hilfe
des Internets erreicht wurden, seien gering.
Realität: |
Ein Beispiel für die erzielten Produktivitätsgewinnen ist das Pharma-Unternehmen Eli Lilly & Co. Im Jahr 2001 hatte das Unternehmen noch 7'500 Mitarbeiter in seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung. 2003 sind es fast dreimal so viele - nur dass die neuen Mitarbeiter nicht auf der Lohnliste des Unternehmens stehen! Wie war das möglich?
Lilly schuf Mitte 2001 ein wissenschaftliches Forum auf dem Internet mit dem Namen InnoCentive Inc., in dem das Unternehmen schwierige chemische Probleme aufführt, wie z. B. den besten Weg, um ein spezifisches Molekül zu erhalten. Lilly bietet jedem Geld, der ein Problem lösen kann, das die eigenen Forscher nicht lösen konnten. Nur derjenige erhält Geld, der ein Problem auch löst, wobei sich die ausbezahlten Summen zwischen $ 2'000 und $ 100'000 bewegen. Bis heute haben Forscher auf der ganzen Welt $420'000 erhalten und Lilly hat mit diesem System enorme Kosten eingespart. Heute nutzen auch Firmen wie Procter & Gamble und Dow Chemical InnoCentive solche Systeme, um ihre Forschungs- und Entwicklungskosten zu senken.
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