News Suchmaschinen - Eintrag und Umgang damit
Aktuelle Meldungen:
Oktober 2006: Pagerank hat eine untergeordnete Rolle July 2006: Die meisten Suchenden verwenden zwei Worte Mai 2006: Google Filter-Server entlässt kurzfristig Spam-Sites Mai 2006: Google informiert Sie mit Sitemaps über Spam April 2006: Google erkennt Spam besser als bisher Februar 2006: Suchmachinen liefern die meisten Neukunden Februar 2006: Google ändert die Handhabung des Indexes September 2005: Google experimentiert mit Feedback für bestrafte Sites September 2005: Google feiert den siebten Geburtstag September 2005: Google bestraft Link-Verkäufer Juni 2006: Spam wird anhand von Profilen erkannt Mai 2005: Bourbon Update Mai 2005: Gemäss Google wird Werbung auf Google wenig beachtet... Mai 2005: Gesucht werden Produkte, nur 5 % suchen nach einer Firma April 2005: Google verwendet DMOZ Titel April 2005: Google berücksichtigt Vergangenheit und Inhalt der Link-Seiten März 2005: Google bestätigt Bestrafung künstlicher Links März 2005: Google stoppt automatische Abfragen früher als bisher März 2005: Google Mitarbeiter bestätigt: Roboter folgt nofollow Links nicht Februar 2005: Allegra Update des Google Ranking / Dienste in Deutschland Februar 2005: Google bestätigt, dass Seiten zweitrangig behandelt werden Januar 2005: Google-Initiative gegen Spam in Blogs und Diskussionsforen Januar 2005: Über Yahoo werden Routenplaner und Reiseinfos gesucht November 2004: Suchende verwenden immer mehr Begriffe bei Abfragen! November 2004: Google bestätigt den Einfluss des Alters einer Domäne! November 2004: Google verdoppelt die Anzahl der indexierten Seiten! August 2004: An einem Vortrag bestätigt Google einige interessante Fakten Juni 2004: Credit Suisse empfiehlt ihren Kunden Suchmaschinen Marketing Juni 2004: Ein Besucher über Suchmaschinen-Werbung kostet bis zu $ 70.--! Juni 2004: Die Google-Toolbar mit Pagerank auch auf dem Mac Juni 2004: Kein Google-Dance mehr, nur thematisch passende Links verwenden Mai 2004: Die Post übernimmt Search.ch Mai 2004: 15 Prozent der Suchenden nutzen bei Google die Werbeeinblendungen Mai 2004: Google baut die Wortstamm-Analyse weiter aus Mai 2004: Google hat Büros in Zürich bezogen Mai 2004: Search.ch ermöglicht soziodemografische / interessenbedingte Werbung Mai 2004: Nutzer verschmähen Werbung auf Suchmaschinen Mai 2004: Google tritt mit eigener Desktopsuche gegen Microsoft an Mai 2004: Google öffnet sich der Bannerwerbung ... frühere MeldungenOktober 2006: Pagerank hat eine untergeordnete Rolle
Als Reaktion auf viele Fragen, welche beim vergangenen Update des von der Google Toolbar angezeigten Pagerank aufgetaucht sind, hat ein Google Mitarbeiter einige Punkte klargestellt, auf welche wir unsere Kunden seit längerem hinweisen.
Der Pagerank ist kein Wert zwischen 1 und 10. Der in der Google Toolbar angezeigte Wert ist der Stand, welcher zu einem bestimmten Zeitpunkt auf Basis des internen Google-Pagerank in eine Skala von 1 - 10 übertragen und exportiert wurde. Intern wird der Pagerank ständig aktualisiert. Wenn der Pagerank exportiert wird, sind die Daten bereits nicht mehr aktuell und wer bei einem Update einen besseren Pagerank erhalten hat, erhält deswegen keine besseren Positionen bei Google (interne wurde die Verbesserung ja bereits viel früher berücksichtigt). Der Pagerank ist nur einer von vielen Faktoren und wird allgemein überschätzt.July 2006: Die meisten Suchenden verwenden zwei Worte
Gemäss einer aktuellen Statistik von OneStat verwenden 40 % der Suchenden in Deutschland zwei Worte bei der Suche. Nur ein Keyword geben nur noch 29 % der Suchenden ein. Damit verstärkt sich der Trend, welcher in den USA bereits seit langem zu beobachten ist. Dort verwenden gemäss der selben Statistik nur noch 6 % der Suchenden ein Keyword bei der Suche nach den gewünschten Inhalten.
Hier finden Sie mehr Informationen über das Suchverhalten Ihrer Kunden und die Möglichkeiten einer Keyword-Analyse.Mai 2006: Google Filter-Server entlässt kurzfristig Spam-Sites
Die Suchergebnisse in zahlreichen Bereichen wurden im Mai plötzlich massiv verändert, was zu zahlreichen Spekulationen über einen Update führte. Es dauerte etwa 10 Tage bis der vorherige Zustand wieder hergestellt wurde und während dieser Zeit haben sich viele über die neu gewonnenen Positionen gefreut. Gemäss den Informationen die uns vorliegen, liegt der Grund aber darin, dass bei Google der wichtigste Filter-Server ausgestiegen ist. Dieser filtert diejenigen Internetauftritte aus den Suchergebnissen heraus, welche derzeit oder in der Vergangenheit Googles Richtlinien verletzt haben. Sobald das Problem behoben war, wurden die entsprechenden Internetauftritte natürlich wieder aus den Suchergebnissen herausgefiltert. Falls Ihr Internetauftritt also im Mai kurzfristig viel bessere Positionen erreichte und diese wieder verlor, ist die gute Nachricht, dass Ihre Seiten nach wie vor von Google geführt werden. Sie haben aber ziemlich sicher etwas getan, was die Google Richtlinien verletzt hat.
Mai 2006: Google informiert Sie mit Sitemaps über Spam
Google hat bekannt gegeben, dass neu Inhaber eines Google Sitemaps Kontos informiert werden, wenn diese die Google Richtlinien verletzen und deswegen bestraft werden. Davon ausgenommen sind allerdings Internetauftritte, welche die Google Regeln bewusst verletzen und offensichtlich versuchen, Google auszutricksen. Diese werden nach wie vor nicht informiert sondern ohne Vorwarnung bestraft.
April 2006: Google erkennt Spam besser als bisher
Ein Google Mitarbeiter bestätigt, dass seit dem Big Daddy Update das Layout einer Internetseite von Google besser verstanden wird. Dadurch können Spam leichter erkannt und die entsprechenden Seiten schneller bestraft werden. Der Pagerank wird gemäss diesem Mitarbeiter heute mehr als "Vertrauens-Faktor" als als Ranking-Faktor eingesetzt.
Februar 2006: Suchmachinen liefern die meisten Neukunden
Nach einer neuen Untersuchung von WebSideStory steht fest, dass die Besucher von Suchmaschinen nicht nur den grössten Anteil an potentiellen Neukunden auf einen Internetauftritt bringen. Die Besucher von Suchmaschinen haben auch eine doppelt so hohe Konversionsrate wie alle anderen Verweise im Netz. Ein Besucher, der Suchmaschinen her kommt, hat also eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit, eine Bestellung zu tätigen. Nur bestehende loyale Kunden, die gezielt eine Internetadresse eingeben, haben eine höhere Konversionsrate.
Die Untersuchung basiert auf der Beobachtung von ausgewählten eCommerce-Seiten, die 2005 zusammen einen Jahresumsatz von drei Milliarden Dollar generiert haben. Sie beweist, dass die Marketingverantwortlichen gut daran getan haben, den Suchmaschinen so viel Gewicht beizumessen. Ali Benham von WebSideStory führt zum Beweis die Zahlen an. "Bezahlte und unbezahlte Verweise von Suchmaschinen" weisen eine durchschnittliche Konversionsrate von 2,3 Prozent auf. Nur "direkte Seitenaufrufe und Lesezeichen" kamen mit zusammen 4,23 Prozent auf eine höhere Konversionsrate. Zurückgeschlagen auf Platz drei schaffen es "sonstige Internetlinks" auf eine Konversionsrate von lediglich 0,96 Prozent. In diese letzte Kategorie fallen neben Werbebannern und Affiliate-Marketing-Links auch Preisvergleichsdienste und andere für eCommerce relevanten Verweise.Februar 2006: Google ändert die Handhabung des Indexes
Google hat bereits vor einiger Zeit angekündigt, grössere Änderungen am Algorithmus der Suchmaschine vorzunehmen. Der aktuelle Google Update trägt (auf Vorschlag eines bekannten Suchmaschinen-Experten) auch innerhalb von Google den Namen "Big Daddy". Unter einigen IP-Adressen kann der neue Algorithmus schon vorab getestet werden. Die grössten Anpassungen erfolgen auf der Hardware-Seite, indem eine neue Server Architektur eingeführt wird. Gleichzeitig werden aber auch alte Probleme wie die Handhabung von 301-Umleitungen angegangen.
Als Teil dieser Änderungen sind teilweise Verschiebungen der Positionen bei Google zu beobachten und der in der Google Toolbar angegebene PageRank kann schwanken. Auch die von Google angezeigten Links auf den eigenen Auftritt sind Änderungen unterworfen. Soweit wir dies bisher aber sehen können, wurden keine Internetauftritte vom Update betroffen, welche auf seriöse Praktiken bauen.September 2005: Google experimentiert mit Feedback für bestrafte Sites
Google hat damit begonnen, einzelne Internetauftritte zu informieren, welche gegen die Google Richtlinien verstossen haben und deswegen bestraft wurden. Informiert werden vor allem Internetauftritte, von welchen Google denkt, dass diese nicht wirklich bewusst gegen die Google Richtlinien verstossen haben. Bisher wurden noch nicht einmal 100 Internetauftritte auf diese Weise informiert. Es handelt sich derzeit also noch um eine Versuchsphase, um die Abläufe zu definieren oder zu verbessern.
Auf der anderen Seite experimentiert Google auch mit einer neuen Option, mit welcher die Suchenden ein Suchergebniss entfernen und damit Google auch ein Feedback über die Qualität eines Eintrages geben können.September 2005: Google feiert den siebten Geburtstag
Worldsites hat in seiner 10 jährigen Geschichte viele Suchmaschinen kommen und gehen sehen. Doch kein Stern glänzte so stark am Himmel wie Google! Google wurde offiziell am 27. September 1998 gegründet und feiert dieses Jahr seinen siebten Geburtstag. Was in diesen 7 Jahren erreicht wurde, kann sich sehen lassen! Google hat ohne Werbung die Marktführerschaft übernommen und die viel grösseren Mitbewerber allesamt hinter sich gelassen. Da sieben Jahre für ein Internetunternehmen bereits ein gesetzteres Alter bedeutet, Grund genug zu gratulieren!
September 2005: Google bestraft Link-Verkäufer
Ein führender Google Mitarbeiter bestätigt, dass der Kauf von Links aufgrund dessen Pagerank von Google als Verstoss gegen die Google Qualitäts-Richtlinien angesehen wird. Google hat zahlreiche halb-automatische Mechanismen, um Seiten zu identifizieren, welche Links verkaufen. Internetauftritte, welche dies tun riskieren ihren Ruf. Solche Internetauftritte sollten zwar nach wie vor bei der Suche nach deren Firmennamen gefunden werden, Google wird aber allenfalls alle Links auf den entsprechenden Seiten nicht mehr als Empfehlung werten, wodurch diese ihren Wert (für die Suchmaschinen) verlieren. Der Pagerank solcher Seiten und der Linktext wird also nicht mehr (oder zumindest nicht mehr im vollen Umfang) weitergegeben. Wer einen Link kaufen will um Klicks von dieser Seite zu erhalten oder um den anderen Internetauftritt zu unterstützen, sollte gemäss dem Google Mitarbeiter das rel="nofollow" Attribut verwenden.
Juni 2006: Spam wird anhand von Profilen erkannt
Bei einem Treffen mit einem Dutzend Google Technikern wurden verschiedene Unklarheiten beseitigt. Unter anderem wurde bestätigt, dass Google nicht einfach bestimmte Regeln für neue Internetauftritte oder neue Links hat, welche wie oft behauptet wird, zu Strafen führen. Vielmehr werden Muster erkannt. Der Algorithmus sucht nach ähnlichen Situationen und entscheidet, ob eine Handlung gut oder schlecht ist. Wenn also zum Beispiel ein Internetauftritt mit zwei Seiten plötzlich 10'000 Seiten hinzufügt, kann dies legitime Gründe haben. Aber diese Handlung wird zumindest als verdächtig eingestuft und es werden zahlreiche andere Internetauftritte mit zwei Seiten angesehen, welche ebenfalls plötzlich 10'000 Seiten hinzugefügt haben. Wenn die Mehrheit dieser Internetauftritte als Spam-Anwender angesehen werden, dann wird der Internetauftritt ebenfalls in die selbe Spam-Kategorie gestellt. Wenn die Mehrheit dieser Internetauftritte als legitim angesehen werden, wird auch dieser Internetauftritt als legitim angesehen. Es kann also durchaus auch geschehenn, dass ein Internetauftritt, welcher nichts falsch gemacht hat, aufgrund seines Profils als Spam markiert wird.
Mai 2005: Bourbon Update
Bei einem grösseren Update hat Google vor allem die Behandlung von 301 und 302 Umleitungen sowie von Duplikaten verändert. Google Techniker sprechen zudem immer häufiger von "Signalen für Qualität". Es wird also vermehrt auf Faktoren geachtet, welche einen ganzen Internetauftritt betreffen und nicht nur eine einzelne Seite wie früher.
Mai 2005: Gemäss Google wird Werbung auf Google wenig beachtet...
Google hat auf den englischen Seiten einige interessante Informationen über das Google Adsense Programm online gestellt. Dabei wird auch eine Untersuchung zusammengefasst, die zeigt, bei welchen Bereichen einer Seite Werbung vor allem beachtet wird. Ironischerweise ist der Bereich mit der schlechtesten Performance dort, wo Google auf den eigenen Seiten die Werbeeinblendungen (Adwords) einblendet. Dass nur ein Bruchteil der Suchenden über Suchmaschinen Werbung erreicht wird, war seit langem bekannt. Dies darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch ca. 2 - 5 % der Suchenden über Google-Werbung erreicht werden können.Mai 2005: Gesucht werden Produkte, nur 5 % suchen nach einer Firma
Google hat an einem Vortrag Zahlen über das Suchverhalten veröffentlicht. Danach suchen- 28 % nach Produkten
- 9 % nach Marken
- 5 % nach Firmen
April 2005: Google verwendet DMOZ Titel
Nachdem bisher bei den Suchresultaten ein Titel und ein Text angezeigt wurde, der auf der jeweiligen Seite vorkommt, ist Google dazu übergegangen, in gewissen Fällen den Titel und die Beschreibung der DMOZ-Verzeichnisses anzuzeigen. Die DMOZ-Beschreibung wurde zwar schon bisher teilweise verwendet, sie erhält aber ein neues Gewicht und neu wird auch (vor allem als Beschreibung der Startseite) der DMOZ-Titel verwendet. Google geht es dabei vor allem darum, im Titel und der Beschreibung möglichst das anzuzeigen, was den Suchenden interessieren könnte.April 2005: Google berücksichtigt Vergangenheit und Inhalt der Link-Seiten
In seinem Jahresbericht erwähnt Google, dass der Inhalt der Seiten, die einen Link auf eine bestimmte Seite setzen, bei der Bestimmung des Ranking berücksichtigt wird. Damit wurde bestätigt, was seit längerem zu beobachten war. In einem neuen Google-Patent wird zudem festgehalten, dass Dokumente, in denen jeder einen Link setzen kann (wie Gästebücher, Logfiles und "free for all"-Seiten), besonders beobachtet werden und dass Seiten, auf die viele derartige Links verweisen, als potentielle Spammer betrachtet werden. Zwar ist unklar, welche Teile des Patents Google wirklich einsetzt, es bestätigt aber viele Aspekte, die in den vergangenen 12 - 15 Monaten beobachtet werden konnten. Es geht beim Patent vor allem darum, dass historische Daten über den Internetauftritt beim Ranking berücksichtigt werden und dass dadurch auch derjenige erkannt wird, der versucht, Google auf eine unnatürliche Weise künstlich zu beeinflussen. Dies bedeutet auch, dass Internetauftritte, die Google künstlich manipulieren, dies auch noch nach Jahren zu spüren bekommen. Google bestätigt dadurch auch, dass man vom Grundprinzip abgewichen sei, neben dem Pagerank nur die zu findende Seite heranzuziehen, um das Ranking zu bestimmen. Auch der Internetauftritt, zu dem die Seite gehört, wird berücksichtigt. Bestätigt wurden auch die bisherigen Vermutungen, dass Google die Änderungshäufigkeit eines Internetauftritts beim Ranking berücksichtigt. Gemäss Patent sollen zudem auch die Daten einbezogen werden, die Google erhebt, um zu bestimmen, welche Suchergebnisse wie häufig angeklickt werden. Es wird indirekt auch bestätigt, dass gewisse Teile des Algorithmus nur für bestimmte Begriffe gelten. So sollen gemäss Patent je nach Suchwort Inhalte bevorzugt werden, die sich nicht oft verändern. Je nach Umständen kann das aber auch Nachteile mit sich bringen. Erneut bestätigt wird durch das Patent auch, dass jedem Link ein Wert zugewiesen wird, welcher zum Beispiel davon abhängt, wie seriös das Dokument, das den Link enthält, wirkt und wie stark das Dokument als "Autorität" zu dem behandelten Thema angesehen wird.März 2005: Google bestätigt Bestrafung künstlicher Links
Google bestätigt, dass die gegenseitige Verlinkung von Internetauftritten kritisch beobachtet wird. Wer künstliche Links aufbaut (s. auch Florida Update), riskiert, von Google verbannt zu werden. Ob die Verlinkung direkt oder indirekt (über einen dritten Auftritt) gemacht wird - beides wird erkannt. Die gegenseitige Verlinkung ist aber legitim, wenn sie unter Seiten geschieht, die thematisch zueinander passen. Obwohl seit längerem bekannt ist, dass Google die Internetauftritte, die einen Link auf den eigenen Auftritt setzen, nicht genau anzeigen will, wurde nun auch bestätigt, dass ein Link kein Gewicht haben muss, nur weil er bei Google mittels der Link-Abfrage angezeigt wird. Der PageRank wird entgegen anders lautenden Gerüchten immer noch verwendet, aber er ist nur einer von über 200 Faktoren, die das Ranking bestimmen. Bei der internen Link-Struktur sollte die Optimierung nicht übertrieben werden, da Google eine zu starke Optimierung "bestraft". s. auch Google Richtlinien einhalten oder Bestrafung riskieren.März 2005: Google stoppt automatische Abfragen früher als bisher
Google bestätigt, dass automatische Abfragen mit Software wie WebPosition Gold erkannt werden. Da einige Viren und Trojaner dazu übergegangen sind, automatische Abfragen bei Google zu starten, ohne dass der PC-Besitzer davon etwas merkt, hat Google eine exaktere Blockierung solcher Abfragen eingeführt, als dies bisher der Fall war. Diese Software wurde nun verbessert und Google gibt bei automatischen Abfragen, die ein bestimmtes Mass übersteigen, eine Fehlermeldung. Diese Fehlermeldung ist nicht für jeden sichtbar, bei dem Google automatische Abfragen erkennt, aber sie wird als Mittel eingesetzt, um solche Abfragen zu blockieren.März 2005: Google-Mitarbeiter bestätigt: Roboter folgt nofollow Links nicht
Die im Januar eingefügte Möglichkeit, Links zu markieren, die von den Suchmaschinen nicht beachtet werden sollen, hat Wirkung gezeigt. Internetauftritte, die Link-Spam betrieben haben, spürten dies bereits. Ein Google-Mitarbeiter hat nun bestätigt, dass die mit nofollow markierten Links nicht nur für das Ranking bei Google wirkungslos sind, sie werden vom Roboter derzeit nicht einmal verfolgt.Februar 2005: Allegra Update des Google Ranking / Dienste in Deutschland
Googles Strategie wurde Ende Januar durch ein weiteres Update konsequent umgesetzt und wie bei den letzten Updates wird versucht, Duplikate und künstliche Linkstrukturen noch besser zu erkennen, sowie die Inhalte einer Seite besser zu verstehen. Auch Monika Henzinger, die seit 1999 als Forschungsdirektorin bei Google für die Entwicklung der Suchalgorithmen verantwortlich ist, hat in einem Interview bestätigt, dass sie an Algorithmen arbeitet, um Seiten mit gleichen Inhalten herauszufiltern. "Das ist ein Gebiet, in dem Google sich noch verbessern kann." Gemäss Henzinger werden Preisvergleiche per SMS bald auch in Deutschland angeboten. Wer in einem Geschäft ein Produkt sieht, kann per SMS eine Preisanfrage an Google senden und den Preis des günstigsten Internetanbieters erhalten. Bisher gibt es Froogle Wireless nur in Amerika. "Wir haben ein Entwicklungszentrum in Zürich eingerichtet, um die Produkte aus Amerika schneller als bisher auf den deutschen Markt zu übertragen. 2005 ist für Google das Jahr der Internationalisierung. Wir wollen alle Produkte, die es in Amerika gibt, so schnell wie möglich auch in Deutschland anbieten. Schliesslich ist Deutschland nach Amerika das Google-Land Nummer 2".Februar 2005: Google bestätigt, dass Seiten zweitrangig behandelt werden
Google bestätigt, dass gewisse Seiten in einem sekundären Index geführt werden, der den primären Index ergänzt. Dieser Effekt wurde seit längerem bei Internetauftritten beobachtet, die zwar vom Roboter besucht werden und einen guten Pagerank haben, aber bei Suchabfragen nicht gefunden werden. Sind die Seiten in dem sekundären Index, werden diese nur bei Suchabfragen berücksichtigt, bei welchen der primäre Index keine guten Resultate bringt. Die meisten Internetauftritte, die nicht völlig neu sind (Sandbox-Effekt) und die den Regeln von Google entsprechen, sind aber gemäss unserer Erfahrung von dieser Massnahme nicht betroffen. Hier erfahren Sie mehr über Google Updates.Januar 2005: Google Initiative gegen Spam in Blogs und Diskussionsforen
Google unterstützt neuerdings die Möglichkeit, Links zu markieren, die von den Besuchern gesehen, von Google aber nicht beachtet werden sollen. Dabei geht es darum, dass in Diskussionsforen und Blogs oft massenhaft Links gesetzt werden, um die Positionen bei Google zu beeinflussen. Diese wurden von Google bereits bisher in den meisten Fällen nicht berücksichtigt. Werden solche Links nun von der eingesetzten Software oder dem Betreiber des Diskussionsforums / Blogs mit dem neuen Befehl markiert, ist sichergestellt, dass diese auf keinen Fall von den Suchmaschinen beachtet werden. Es besteht also gar kein Grund mehr für entsprechende Eintragungen. Dank der Zusammenarbeit mit Anbietern von Blog-Software-Entwicklern und der Unterstützung durch Yahoo und MSN ist zu erwarten, dass jene Internetauftritte, die sich auf solche Praktiken stützen, stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Der neue Befehl kann natürlich auch dazu verwendet werden, alle sonstigen herausgehenden Links für die Suchmaschinen unsichtbar zu machen oder den eigenen Pagerank auf bestimmten Seiten zu konzentrieren. Wir raten allerdings davon ab, da dabei unerwartete Nebeneffekte auftreten können. Für unseriöse Firmen, die Links gegen Bezahlung anbieten, ermöglicht der Befehl eine weitere Option, um Kunden hintergehen zu können und einen Link zu verkaufen, der von den Suchmaschinen nicht berücksichtigt wird. http://www.google.com/googleblog Hier erfahren Sie mehr über Google Updates.Januar 2005: Über Yahoo werden Routenplaner und Reiseinfos gesucht
YahooDeutschland hat die beliebtesten Suchbegriffe des Jahres 2004 präsentiert. Demnach wurde über yahoo.de am häufigsten nach "Routenplaner" gesucht, gefolgt von dem Stichwort "Telefonbuch", "Wetter" und Billigflüge. Die Yahoo Nutzer, die oft verschiedene Yahoo Funktionen nutzen und dabei auch die Yahoo-Suchmaschinen verwenden, haben vor allem nach Fakten gesucht. Big Brother hat es in die Top 10 geschafft, direkt nach dem Arbeitsamt, das Platz 9 belegt. Im Bereich News steht Hartz IV auf Platz 1. Unter den Stars liegen Britney Spears, Sarah Connor und Eminem vorne, und bei den Marken punkten Tchibo und Aldi. In der Kategorie TV-Shows wird man im Jahr 2005 auf Sex and the City verzichten müssen, denn die Kult-Serie, die Platz 2 belegt, läuft aus. Der Kinohit Troja wurde die Nr. 1 im Bereich Filme. http://de.docs.yahoo.com/top2004/November 2004: Suchende verwenden immer mehr Begriffe bei Abfragen!
Eine Studie von IProspect, die auf Daten von Fortune 1000 Firmen basiert, bestätigt, dass immer weniger Suchende nur einen Begriff verwenden, um nach Informationen oder Angeboten zu suchen. Da die Daten nur Fortune 1000 Firmen berücksichtigten, sind für die meisten Firmen andere Studien noch relevanter, die aufzeigen, dass der Anteil der Besucher, die nach 3 und mehr Begriffen suchen, noch viel höher liegt. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Kunde wird, der mehrere Begriffe für die Suchabfrage verwendet hat, um einiges grösser als bei Personen, die nur ein Wort verwendeten (s. auch In der richtigen Kaufphase gefunden werden).| Anzahl Begriffe, die bei Suchabfragen verwendet wurden | |||||
|---|---|---|---|---|---|
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1 Wort |
2 Worte |
3 Worte |
4 Worte |
5+ Worte |
|
| 2002 |
51 % |
37 % |
10 % |
1 % |
1 % |
| 2003 |
43 % |
48 % |
7 % |
1 % |
1 % |
| 2004 |
39 % |
49 % |
9 % |
3 % |
0 % |
November 2004: Google bestätigt den Einfluss des Alters einer Domäne!
Ein Google-Mitarbeiter hat bestätigt, dass neue Internetauftritte solchen gegenüber im Nachteil sind, die bereits länger online sind. In den kommenden 2 - 3 Monaten wird Google einige Änderungen vornehmen, die sich auf den "Sandbox Effekt" auswirken, der viel Gerede erzeugte, da es neue Internetauftritte schwer haben, eine gute Position zu erreichen. Es wird auch erneut bestätigt, dass Google die Seiten, die einen Link auf einen Internetauftritt setzen, deswegen nach dem Zufallsprinzip anzeigt, um auch weniger bedeutende Internetauftritten als Links anzuzeigen. Während früher nur Links mit einem guten Rating (ab einem Pagerank von 4) angezeigt wurden, haben nun auch Internetauftritte mit wenigen oder keinen Links von Seiten mit einem Pagerank von 4 die Möglichkeit zu sehen, wer einen Link auf sie setzt. Die gesamte Anzahl an Links, die für Internetauftritte mit dem Link: Befehl angezeigt wird, wurde verdoppelt. Grundsätzlich werden nun also doppelt so viele Links angezeigt, wie noch vor einem Jahr, und es wird ein breiteres Spektrum an Seiten angezeigt, die einen Link gesetzt haben. Da der Link: Befehl von relativ wenigen Google-Nutzern verwendet wird, hat dieser für Google auch keine besonders hohe Priorität. Hier erfahren Sie mehr über Google Updates.November 2004: Google verdoppelt die Anzahl der indexierten Seiten!
Google bestätigt am 10.11.04 auch offiziell, dass die Anzahl der indexierten Seiten mit 8 Milliarden fast verdoppelt wurde. Die Zahl indexierter Internetseiten wurde von etwa 4,28 Milliarden auf 8.06 Milliarden angehoben. Dies muss zwar keine Auswirkungen auf Ihre Positionen haben, kann aber der Grund für eine kleine Veränderung sein. Bereits in den vergangenen Monaten wurde dieser Schritt vorbereitet, indem Google den Umgang mit neuen Seiten und die Behandlung von Seiten anpasste, die mehrfach vorhanden sind. Hier erfahren Sie mehr über Google Updates.August 2004: An einem Vortrag bestätigt Google einige interessante Fakten
An einem Vortrag bestätigt ein Google Mitarbeiter einige interessante Fakten:- Die meisten Abfragen enthalten 2 - 4 Begriffe.
- Die meisten Suchenden clicken nur auf die ersten paar Suchergebnisse.
- Suchergebnisse, die der Suchende ohne scrollen nicht sieht, werden kaum angeklickt.
- Nur wenige Suchende sehen sich mehr als die ersten 10 Suchergebnisse an.
- Pro Jahr wird allein über Suchmaschinen-Spam 4,5 Milliarden Dollar verdient.
- Abgelaufene Domains und Gästebücher werden für Spam missbraucht. Dieser Missbrauch wird bestraft.
- Bei 10 - 20 % aller URLs ändert sich der Inhalt innerhalb eines Monates.
- 50 % aller Suchabfragen betreffen Begriffe, die nur einmal gesucht werden.